ZUKUNFTSFONDS FÜR GEMEINDEN

Wusstest du dass…

…44,86 % der steirischen Kindergärten vor 14 Uhr schließen. Voll- beschäftigung für beide Elternteile ist in diesem Fall nicht möglich!

…15,3 % der steirischen Erwachsenen nur den geringsten bzw. gar keinen Alphabetisierungsgrad aufweisen? In steirischen Gemeinden muss auch in die Erwachsenenbildung investiert werden!

…es in der gesamten Region Murtal sowie Murau einen einzigen Kassen- gynäkologen gibt? Die SteirerInnen haben sich die beste Gesundheits- versorgung verdient. Unabhängig von der Postleitzahl.

…die Gemeinden Leoben, Murtal, Bruck und Mürzzuschlag in den kommenden 30 Jahren 16% der EinwohnerInnen aufgrund von Abwanderung verlieren werden?

…der steirische Pro-Kopf Schuldenberg € 4.036 Euro beträgt? Jedes steirische Kind und jede steirische Oma zahlen diese Schulden!

Gemeindesprecher Robert Reif zum Thema Abwanderung

Innerhalb von nur 10 Jahren hat die Gemeinde Eisenerz aufgrund der Abwanderung 25% der EinwohnerInnen verloren. Um Gemeinden wie Eisenerz, Leoben, Murau, Bruck an der Mur oder Mürzzuschlag vor der drohenden Abwanderung zu schützen, müssen Investitionen in die Zukunft getätigt werden. Investitionen wie attraktive Konzepte für Unternehmensgründungen, damit sich auch die Arbeitsplatzsituation in den betroffenen Gebieten verbessert. Die BürgerInnen müssen eine lebenswerte und vielfältige Heimatgemeinde vorfinden. Weiters betrifft die Abwanderung häufig Frauen – ein Auslöser dafür ist der Aufbau des ländlichen Arbeitsmarktes, dieser ist durch Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe eher männlich geprägt. Auch die fehlenden Erwachsenen- bildungs-Möglichkeiten führen zu erhöhter Abwanderung. SteirerInnen die sich einen höheren Abschluss wünschen, weichen häufig in österreichische Städte aus, da die Distanzen zu den Bildungseinrichtungen teilweise zu groß sind, um täglich zu pendeln.

Zukunft durch Innovation

Durch die Corona-Krise steht vielen steirischen Gemeinden das Wasser bis zum Hals. Sogar für das Nötigste fehlt es an Geld. Doch um bestmöglich aus solch einer Krise zu kommen, braucht es Investitionen in die Zukunft, und für solche Investitionen braucht es wiederum Geld. Ein Teufelskreis? Nicht wenn es nach NEOS geht: „Der ländliche Raum muss gestärkt werden, um die Lebensqualität zu steigern, die Gemeinschaft zu fördern, und um die Abwanderung von besonders gefährdeten Regionen zu verhindern. Wir setzen uns für einen Zukunftsfonds ein, der den Gemeinden genau diese Investitionen in die Zukunft ermöglicht“, so NEOS Gemeindesprecher Robert Reif.

Wie kommt Innovation in die Gemeinden?

Der Zukunftsfonds soll allen steirischen Gemeinden zur Verfügung stehen, die sich für eine zukunftsfitte Gemeinde einsetzen. Gemeinden die die Initiative ergreifen und über reine Gemeinde-Erhaltung hinausgehen, sollen auch dafür belohnt werden. Wie genau diese Investition in die Zukunft aussehen kann? NEOS präsentieren ein paar Beispiele:

  • Infrastrukturausbau
  • Digitalisierung & Breitband
  • Erleichterung für GründerInnen in der Gemeinde
  • Innovative Mobilitätskonzepte
  • Ausbau von Kinderbetreuung, wie flexible Konzepte oder gemeindeübergreifende Planung
  • Förderung und Schaffung von Kulturangeboten

“Alles was Gemeinden zu einer lebens- und liebenswerten Heimat macht, in der die Menschen auch bleiben können und wollen, trägt zu einer zukunftsfitten Steiermark bei – das sollte immer unser Anspruch sein“, so Reif abschließend.